24. Mai 2013

Vom Wasser aus – Industriephotographien entlang des Mains

nessel2-300Foto: Klaus Dieter Nessel/Museum HanauHanau. Die „Route der Industriekultur Rhein-Main“ ist Anlass und inhaltlicher Rahmen für eine Serie von analogen Schwarz-Weiß-Photographien von Klaus Dieter Nessel, die zwischen 2003 und 2011 während Exkursionen auf dem Main entstanden und im Museum Großauheim zu sehen ist. Die Sonderausstellung Vom Wasser aus – Industriefotografie entlang des Mains ist vom 9. August bis 23. September jeweils von 10 bis 12 und von 14 bis 17 Uhr zu sehen. Die Eröffnung der Ausstellung findet am Mittwoch, den 8. August um 19 Uhr statt. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts bis in die jüngere Zeit entstanden entlang des Mainufers Industriegebäude, die heute architektonische Zeugnisse aus allen Epochen wie dem Historismus, dem Neoklassizismus oder der Bauhausepoche bilden. Durch die Perspektive „vom Wasser aus“ ergeben sich ungewohnte räumliche Bezüge und Strukturen von Architektur und Umgebung. Die Wahrnehmung des Betrachters richtet sich auf die frühere und heutige Bedeutung des Abgebildeten. Mit seinen Fotografien lenkt Klaus Dieter Nessel den Blick auch auf die Nutzung der industriellen Zweckbauten und auf das Verhältnis von Industrie, Umwelt und Natur.
Klaus Dieter Nessel blickt auf eine langjährige Tätigkeit in der photochemischen und chemischen Industrie in Deutschland und den USA zurück. Seine Fotografien stehen in der Tradition der straight photography, einer sachlich realistischen Darstellungsweise mit großem Tonwertumfang, zu deren renommiertesten Vertretern der amerikanische Fotograf Ansel Adams gehört. Alle Aufnahmen entstanden im Mittelformat. Die Bearbeitung erfolgte in rein analoger Weise als Silbergelatineprint auf Warmton-Barytpapier.

Sonderausstellung im Museum Großauheim zu den Tagen der Route Industriekultur Rhein Main
vom 09.08.- 23.09.2012, Eröffnung am 08.08., 19 Uhr
Museum Großauheim -  Kunst und Industriegeschichte
Pfortenwingert 4, 63457 Hanau Großauheim, Tel. Museumskasse 06181 573763.
Der Zugang zur Sonderausstellung ist nicht barrierefrei!