24. Mai 2013

Jaroslawl-Delegation besichtigt Konversionsflächen

Hanau. Staunend standen die elf  Besucher aus der russischen Stadt Jaroslawl auf dem Hof der ehemaligen Yorckhof-Kaserne im Stadtteil Lamboy und lauschten den Worten von Stadtentwicklungschef Martin Bieberle. Dieser erläuterte ihnen die Konversionsentwicklung der letzten Jahre in Hanau: "Der Abzug des US-Militärs Ende 2008 hat uns vor eine gigantische Aufgabe gestellt - die Umnutzung von 340 Hektar Konversionsflächen für zivile Zwecke. Doch gleichzeitig bedeutet dies eine großartige Chance für die Stadtentwicklung, die wir beherzt ergriffen haben."

Die Gäste, darunter auch der neue Bürgermeister Alexander Necaev, und Oleg Rozkov, der Vorsitzender des Partnerschaftsverein Jaroslawl-Hanau, konnten sich vor Ort einen Eindruck von bereits entwickelte Liegenschaften wie die Yorckhof-Stadtvillen, Teile der Hutier-Kaserne und dem Argonnerpark machen. Zudem erhielten sie Gelegenheit die Old Argonner-Kaserne zu besichtigen, die kurz vor der Entwicklung steht. Begleitet wurden sie dabei unter anderem von Klaus Remer, dem Vorsitzenden des Vereins "Freundschaft mit Jaroslawl" und weiteren deutschen Vereinsmitgliedern. Den krönenden Abschluss der kleinen Konversionstour bildete ein Besuch der Przewalski-Urwildpferde auf Campo Pond, die nach ihrem russischen Entdecker benannt wurden. Die Besucher waren beigeistert "ein kleines Stück Heimat" in Hanau wiederzufinden.

Anlass für den einwöchigen Besuch der Gruppe in Hanau ist der Festakt "20 Jahre Partnerschaftsverein 'Freundschaft mit Jaroslawl", der am Abend des 17.  August im Weißen Saal von Schloss Philippsruhe stattfindet.  Eine Ausstellung zur Geschichte des Vereins gibt es derzeit in der Sparkasse Hanau zu sehen. (pshu)