19. Juni 2013

Kiebich und Dutz entdecken die weite Welt

Hanau. Eine Premiere gibt es im Comoedienhaus Wilhelmsbad am Dienstag, 25. September, zu feiern,  wenn sich um 14.30 Uhr der Vorhang für die neue Produktion des Schauspiels Frankfurt "Kiebich und Dutz" hebt. Der Fachbereich Kultur präsentiert damit ein Familienstück nach dem preisgekrönten Buch von F. K. Waechter, das für Kinder ab sechs Jahre geeignet ist, und sich mit der Neugier aufs Leben, der Bedeutung von Freundschaft und großem Mut beschäftigt. Oberbürgermeister Claus Kaminsky freut sich nach eigenen Worten über die gute Zusammenarbeit des Fachbereichs mit dem Schauspiel Frankfurt, die es möglich gemacht, dass die Premiere dieser Inszenierung in dem einmaligen Ambiente des Comoedienhauses stattfinden kann. "Die zauberhafte Geschichte ist eine echte Bereicherung unseres Kinder-Kultur-Programms."

Im Mittelpunkt steht Kiebich, der in einem kleinen, kuscheligen Kasten lebt und dort von aufregenden Abenteuern träumt, und sein Freund Dutz, mit dem er selbst gern die weite Welt entdecken möchte, doch Dutz traut sich vorerst nicht. Eines Tages nimmt Kiebich seinen ganzen Mut zusammen und macht sich ohne Dutz auf den Weg, um endlich selbst Abenteuer zu erleben, Monstern zu begegnen und seine Tapferkeit zu beweisen. Aber schon bald stellt er fest, dass ihm ohne seinen Freund Dutz etwas fehlt. Als Kiebich schließlich in arge Bedrängnis gerät, ist es sein Freund Dutz, der ihm aus der Patsche hilft.

Der Frankfurter Cartoonist und Autor Friedrich Karl Waechter, der 2012 fünfundsiebzig Jahre alt geworden wäre, holt in seiner Geschichte die große Welt in das kleine Leben von Kiebich und Dutz und erzählt humorvoll und unbeschwert von dem spannenden Abenteuer, den vertrauten Raum, in dem man sich befindet, zu verlassen, um zu entdecken, was dahinter steckt.


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Inszeniert wird "Kiebich und Dutz" von Lily Sykes, einer jungen Londoner Regisseurin. Geboren 1984 in London, war sie von 2009 bis 2012 Regieassistentin am Schauspiel Frankfurt und inszenierte hier unter anderem die deutschsprachigen Erstaufführungen von Simon Stephens' "Steilwand" und "Terminal 5" sowie zuletzt "Edgar und Annabel" von Sam Holcroft. In den Kammerspielen brachte sie die Uraufführung von Lothar Kittsteins "Die Bürgschaft" auf die Bühne.
Karten für die Premiere am 25. September sowie für die Aufführung am Donnerstag, 27. September, 11 Uhr, gibt es vom kommenden Mittwoch, 22. August, an bei Frankfurt-Ticket, Am Markt 14, 63450 Hanau, Telefon 069 - 1340400 und bei der Volksbühne Hanau, Nürnberger Straße 2, 63450 Hanau, Telefon 06181 - 20144.

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