19. Juni 2013

Aschaffenburg wird mit völlig neuer Internet-Technik ausgestattet

Ortsschild-ab-telekom-300Aschaffenburg. Der Startschuss für das schnelle Glasfaser-Netz in Aschaffenburg ist gefallen. Zusammen mit der Deutschen Telekom hat Oberbürgermeister Klaus Herzog heute den ersten Spatenstich für den Ausbau gesetzt. „Wir freuen uns, dass es jetzt losgeht. Das neue Glasfaser-Netz der Telekom ist für Aschaffenburg eine bedeutende Investition in die Infrastruktur der Stadt“, sagte Oberbürgermeister Klaus Herzog. „Mit den neuen Hochgeschwindigkeitsanschlüssen der Telekom gewinnt die Stadt weiter an Bedeutung als Wirtschafts- und Wohnstandort.“
 
Aschaffenburg ist eine der ersten Glasfaser-Ausbaustädte der Telekom in Bayern. Das Ausbaugebiet umfasst weite Teile der Innenstadt, Schweinheim, Leider, Damm und Nilkheim. Bis zu 30.000 Haushalte profitieren von den Internet-Anschlüssen in Lichtgeschwindigkeit. Die Kosten in zweistelliger Millionenhöhe übernimmt allein die Telekom. „Jetzt stellen wir die Ampel in Aschaffenburg auf Zukunft“, sagte Bernd Hahn, regionaler Projektmanager der Telekom.
 
Für die Verlegung des hochmodernen Glasfasernetzes sind aufwändige Arbeiten notwendig: Die Telekom plant, ungefähr 300 Kilometer Glasfaser zu verlegen und mehr als 160 neue Netzverteiler aufzubauen. Wo möglich, werden die Glasfaserkabel durch Leerrohre geführt. Die Telekom baut aber auch neue Kabeltrassen auf einer Länge von 120 Kilometern. Der Ausbau wird voraussichtlich im Herbst  dieses Jahres abgeschlossen sein. „Um das Glasfaser-Netz möglichst effizient auszubauen, haben wir nicht nur eine Firma, sondern gleich fünf Generalunternehmen beauftragt, die für 13 Ausbaugebiete zuständig sind. Bis zu 300 Arbeiter werden dafür sorgen, dass der Ausbau möglichst schnell vonstatten geht“, sagte Projektleiter Bernd Hahn.
 
Jeder Hauseigentümer, der der Telekom eine Nutzungsvereinbarung zugesandt hat, wird vor Beginn der Baumaßnahme kontaktiert, um mit ihm die Kabelverlegung zu besprechen. Danach werden die Tiefbauarbeiten von den bereits geplanten Netzverteilern aus durchgeführt, die neuen Glasfaserkabel eingezogen und die Abschlusspunkte in den Kellern der Gebäude installiert. Abschließend werden die Glasfaserkabel im Haus verlegt. „Wir freuen uns, dass wir für unser ehrgeiziges Ausbauprojekt erfahrene Bauunternehmen gewinnen konnten. Alle Firmen sind langjährige, zuverlässige Kooperationspartner der Deutschen Telekom“, sagte Bernd Hahn. (telekom)
       
Mit Glasfaser in die Zukunft
Ein Glasfaserkabel ist ein Lichtwellenleiter, der Impulse aus Licht überträgt, und keine elektrischen Signale wie in den herkömmlichen Kupferkabeln. Der Effekt: Die Datenübertragung ist rasant und unempfindlich gegen Störungen - vor allem wenn man die Glasfaserkabel bis ins Haus hinein verlegt. Das Verfahren wird als „Fibre to the Home“ (FTTH) bezeichnet – auf Deutsch: „Glasfaser bis nach Hause“. Eine Wohnung oder Immobilie, die mit Glasfaser angebunden ist, ist also für die Zukunft bestens vorbereitet.


Sponsored links



Logo HANAU Kulturleben 200

 

maerchenfestspiele 2013 200

 Ads