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17. Mai 2012
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Hexenverfolgung im Nachtexpress

Frankfurt. Beamte der Bundespolizei mussten heute Morgen, um 04.00 Uhr, einen 49-jährigen Berliner in Gewahrsam nehmen, der glaubte im Nachtexpress von Berlin nach Paris von Hexen verfolgt zu werden.

Der Zugchef des Nachtexpresses hatte die Bundespolizei in Frankfurt am Main um Unterstützung gebeten, da der völlig verwirrte Mann im Bahnhof Frankfurt am Main Süd von der Weiterfahrt ausgeschlossen werden sollte. Als die Beamten den Mann in Frankfurt Süd in Empfang nahmen und er ihnen völlig aufgelöst erzählte, dass er von Hexen verfolgt würde und ihm bereits das Rückrad herausoperiert wurde, war klar, dass dem Mann geholfen werden musste. Um ihn vor der weiteren Verfolgung zu schützen, nahmen die Beamten ihn in Gewahrsam, worauf er sichtlich erleichtert und trotz fehlendem Rückrad mit aufrechtem Gang den Zug verließ. Nachdem sich sein Zustand auch in der Wache der Bundespolizei im Hauptbahnhof nicht wirklich besserte, wurde er in eine psychiatrische Klinik eingeliefert. (Bundespolizeiinspektion Frankfurt/Main/ots)

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