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Donnerstag, 12. November 2009 |
SPD-Bundestagsabgeordneter lehnt Pläne für Staudinger-Ausbau ab
Main-Kinzig-Kreis - Anlässlich des Erörterungstermins zum Ausbau des Kohlekraftwerks Staudinger hat sich der SPD-Bundestagsabgeordnete aus dem Main-Kinzig-Kreis, Dr. Sascha Raabe, erneut gegen die Pläne des Stromkonzerns E.ON ausgesprochen. Raabe: „Nach dem derzeitigen Planungsstand ist das Vorhaben für die Bürgerinnen und Bürger hier im Main-Kinzig-Kreis nicht hinnehmbar. E.ON muss sich endlich bewegen, die Kritik annehmen und sich für eine Kompromisslösung öffnen.“ Er könne nur davor warnen, so Raabe weiter, das Projekt gegen den Widerstand aus der Region durchdrücken zu wollen: „Das werden wir nicht akzeptieren. Ein solches Vorgehen wäre zum Scheitern verurteilt.“
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Mittwoch, 11. November 2009 |
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Main-Kinzig-Kreis - „Die Vertreter der E.ON haben bis zum heutigen Tage nicht erkannt, dass sie für ihre Vorhaben den Rückhalt der Bevölkerung dieser Region brauchen“, kritisierte Landrat Erich Pipa am Dienstag beim Erörterungstermin in Großkrotzenburg die Pläne des Energiekonzerns, durch den geplanten Neubau des Blocks 6 künftig die Leistung des Kraftwerkes auf 1.1000 Megawatt zu erhöhen. Der Landrat war als Vertreter des Main-Kinzig-Kreis zu dem Erörterungstermin ins Bürgerhaus eingeladen worden.
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Donnerstag, 15. Oktober 2009 |
Aussetzung des Erörterungstermins im Bundesimmissionschutz-Verfahren!
Hanau - Erstaunt, verwundert und erfreut zeigen sich die Hanauer Grünen über das nunmehr von E.ON gestartete Nachdenken über den Bau des geplanten Blocks 6 am Kraftwerk Staudinger. „Eigentlich hätte der Großkonzern schon früher auf diesen glorreichen Gedanken kommen können, da die Einwender im Raumordnungsverfahren zu Block 6 vor einem halben Jahr bereits auf die Wirtschaftskrise und den gefallenen Strombedarf hingewiesen hatten“, meinen die Hanauer Grünen.
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Freitag, 26. Juni 2009 |
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Großkrotzenburg - E.ON Kraftwerke legt großen Wert auf den sicheren und umweltverträglichen Betrieb seiner Anlagen. Der gegen E.ON Kraftwerke erhobene Vorwurf, dass es durch den Ausstoß von Stickstoffdioxid des Kraftwerks Staudinger, Block 5, zu einer Überschreitung der gesetzlichen Grenzwerte komme, ist nicht nachvollziehbar.
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Freitag, 12. Juni 2009 |
TÜV-Plakette für das Kohlekraftwerksprojekt für CO2- Abscheidung
Großkrotzenburg - Das Kohlekraftwerksprojekt in Staudinger hat jetzt den TÜV-geprüften Standard „Carbon Capture Ready“ von offizieller Seite bestätigt bekommen. Das Zertifikat wurde dem Projekt durch den TÜV Nord übergeben. Für den zukünftigen Betrieb einer CO2-Abscheideanlage wurden im Neubauprojekt Staudinger 6 neben der technologischen und standortspezifischen Realisierbarkeit folgende Standards bestätigt: Es ist für alle Umbaumaßnahmen ausreichend Platz vorhanden. Die Turbine kann später so angepasst werden, dass sie die CO2-Abscheideanlage mit ausreichend Prozesswärme versorgt. Pläne für den zukünftigen Umbau der Rauchgasableitung liegen vor. Die Auswirkungen auf Umwelt und Anlagensicherheit wurden untersucht. Zudem werde die Realisierbarkeit CO2-Abtransport und Speicherung bestätigt.
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