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Donnerstag, 15. Oktober 2009 |
Aussetzung des Erörterungstermins im Bundesimmissionschutz-Verfahren!
Hanau - Erstaunt, verwundert und erfreut zeigen sich die Hanauer Grünen über das nunmehr von E.ON gestartete Nachdenken über den Bau des geplanten Blocks 6 am Kraftwerk Staudinger. „Eigentlich hätte der Großkonzern schon früher auf diesen glorreichen Gedanken kommen können, da die Einwender im Raumordnungsverfahren zu Block 6 vor einem halben Jahr bereits auf die Wirtschaftskrise und den gefallenen Strombedarf hingewiesen hatten“, meinen die Hanauer Grünen.
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Montag, 8. Juni 2009 |
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Grosskrotzenburg - Sehr zufrieden zeigte sich der Bürgermeister der Gemeinde Großkrotzenburg, Friedhelm Engel (CDU) mit dem Ergebnis des Raumordnungsverfahrens, das am vergangenen Freitag durch das durchführende Regierungspräsidiums in Darmstadt veröffentlicht wurde. Er begrüßte auch ausdrücklich die im Ergebnis enthaltenen Verpflichtungen, die vom Kraftwerksbetreiber E.ON einzuhalten sind. Dazu zählt auch die Bestätigung durch das ROV, das noch weitere Untersuchungen bezüglich Lärm- und Immissionsausbreitung über den neu zu errichtenden Kühlturm notwendig sind.
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Freitag, 5. Juni 2009 |
Behörden können Gesundheitsgefahr durch das Kraftwerk Staudinger nicht widerlegen
Hanau - Als „Skandal“ bezeichnet die Interessengemeinschaft (IG) gegen Block 6 am Kraftwerk Staudinger die Stellungnahme des Regierungspräsdenten (RP), in der dieser den Ausbau des Kohlkraftwerks in Großkrotzenburg als „raumverträglich“ beurteilt. „Der RP hat die angezeigten Gesundheitsgefahren offenbar ignoriert. Damit ist die Stellungnahme des RP das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht“ so Ingenieur Werner Funk von der IG.
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Freitag, 5. Juni 2009 |
OB Kaminsky verärgert über Vorgehensweise des Regierungspräsidiums
Hanau - "Eine echte Überraschung ist die Entscheidung des Regierungspräsidiums zugunsten von EON und der geplanten Erweiterung des Kraftwerks Staudinger nicht." Schließlich habe sich bereits im April dieser Ausgang des Raumordnungsverfahrens angedeutet, als ein Mitarbeiter der Behörde dem Anwalt Matthias Möller-Meinecke eine entsprechende Auskunft gab. Trotzdem, so Oberbürgermeister Claus Kaminsky, bleibe ein fader Nachgeschmack und der Eindruck, das Raumordnungsverfahren sei lediglich der Versuch gewesen, eine gewisse Scheinobjektivität bei der Bewertung des Kraftwerk-Ausbaus zu wahren. "Es drängt sich die Vermutung auf, dass sich die Behörde in Wahrheit an den einschlägigen Koalitionsvereinbarungen der Regierungsparteien auf Landesebene orientiert hat und seine Entscheidung daran ausgerichtet hat." Offenbar dürfe der Energieversorger EON allein die Rahmenbedingungen für den von ihm geplanten Ausbau des Kraftwerks in Großkrotzenburg diktieren, so der Hanauer Oberbürgermeister.
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Freitag, 5. Juni 2009 |
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Darmstadt - Heute hat Regierungspräsident Dieke die mehr als 200-seitige landesplanerische Beurteilung unterzeichnet. Darin werden die Ergebnisse des Raumordnungsverfahrens zusammengefasst und die Raumverträglichkeit des geplanten Blocks 6 des Kraftwerks Staudinger aus Sicht der oberen Landesplanungsbehörde bewertet.
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