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04. Februar 2012
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Etwas kälter

Offenbach. Derzeit hat sich die Atmosphäre in Europa auf eine nordwestliche Strömung eingestellt, so dass die Tiefdruckgebiete von Island über den Süden Skandinaviens und Polen Richtung östliches Mittelmeer ziehen. Fakt ist, das dabei erwärmte Meeresluft polaren Ursprungs zu uns nach Deutschland gelangt und sich insgesamt nasskaltes Schmuddelwetter bei uns einfindet. Aktuell haben wir es mit Tief "Gisela" zu tun, das morgen Polen erreicht.

Daher überwiegen insgesamt die dichten Wolken, Auflockerungen gibt es am ehesten im Osten Deutschlands. Zeitweise kommt es zu Niederschlägen, die oberhalb von etwa 400 m in Schnee übergehen, darunter noch meist als Regen fallen.  Die Temperaturspanne reicht von zunächst 3 Grad im Nordosten bis zu 8 Grad im Westen. Aber peu à peu sinken die Temperaturen bis zum Mittwoch auf Werte zwischen 0 Grad im Nordosten und 5 Grad am Niederrhein.

Anfangs weht der nordwestliche Wind noch mäßig bis frisch, wird aber zusehends schwächer.

Das erklärt Dipl.-Met. Stefan Külzer  von der Wettervorhersagezentrale des Deutschen Wetterdienstes (DWD) in Offenbach zum Wetter der kommenden Tage. (Deutscher Wetterdienst)