Der Hanauer Geschichtsverein stellte am Dienstag, 19. April 2005, den neuesten Band seiner "grünen Reihe" der Hanauer Geschichtsblätter vor. In gemeinsamer Herausgabe mit der "Kommission für die Geschichte der Juden in Hessen" wurde der Band "Der Jüdische Friedhof in Hanau" vorgelegt. Auf fast 600 Seiten werden die Geschichte und die Grabsteine des Friedhofes detailliert beschrieben. Das Projekt wurde schon seinerzeit unter dem damaligen Kulturdezernenten Klaus Remer begonnen. So erhielt Herr Naftali Bar-Giora Bamberger (1919 - 2000) von der Stadt bereits 1985 den offizielle Auftrag die Inschriften der Grabsteine zu katalogisieren, zu übersetzen und auszuwerten. Herr Helmut Friedrich fotografierte der Grabsteine. Nicht zu früh wie bei der Vorstellung betont wurde. Umwelteinflüsse beschädigen auch hier den Sandstein und lassen die Inschriften verwittern. Bei der Arbeit stellte sich auch heraus, das etas 1/3 aller Grabsteine im Boden versunken sind. Nur etwa 2/3 stehen noch. |
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