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17. Mai 2012
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Persönliche Bezüge zu Hanau

gauck-goldenesbuch-hu-300OB Kaminsky freut sich über die Nominierung von Dr. Joachim Gauck
Hanau. "Viele Fäden verbinden Dr. Joachim Gauck schon heute mit Hanau", freut sich Oberbürgermeister Claus Kaminsky über die Nominierung des bekannten Bürgerrechtlers für das höchste Amt Deutschlands und erinnert gleichzeitig daran, dass der designierte Bundespräsident bereits 2009 im Congress Park Hanau als Gastredner des Jahresempfangs bleibende und nachhaltige Eindrücke hinterlassen hatte.

Damals hatte der Theologe und Publizist mit seinem Bekenntnis, niemals eine Wahl zu versäumen, weil er das Glück, an einer freien und demokratischen Wahl teilhaben zu dürfen, nicht vergessen oder gar geringschätzen werde, für große Nachdenklichkeit beim Publikum gesorgt. Mit "Standing Ovations" hatten die Gäste des Jahresempfangs den Vortrag honoriert, den der ehemalige Abgeordnete des Neuen Forums und erste Leiter der Stasi-Unterlagenbehörde anlässlich des Themas "60 Jahre Grundgesetz - 20 Jahre Friedliche Revolution" vor rund 600 Zuhörerinnen und Zuhörern gehalten hatte.

"Doch es gibt noch viel persönlichere Bezüge zur Brüder-Grimm-Stadt," weiß Hanaus OB vom damaligen Besuch Gaucks im CPH: seine Lebensgefährtin Daniela Schadt, derzeit Ressortleiterin bei der Nürnberger Zeitung, ist in Hanau geboren und hat an der Karl-Rehbein-Schule ihr Abitur abgelegt. "Damit dürfen wir für uns in Anspruch nehmen: die künftige First Lady kommt aus der Brüder-Grimm-Stadt." (pshu)

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