Schweigeminute für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt
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- Mittwoch, 22. Februar 2012 16:10
- Kategorie: Hanau
Hanau. Am Donnerstag, 23. Februar, wird an die Opfer des rechtsextremen Terrors im Rahmen eines zentralen Staatsaktes gedacht. Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) rufen für diesen Tag um 12 Uhr bundesweit zu einer Schweigeminute in Unternehmen, Betrieben und Behörden auf.
Oberbürgermeister Claus Kaminsky ist es ein besonderes Anliegen, dass auch die Stadt Hanau den Aufruf unterstützt. Die städtischen Mitarbeiter sind daher angehalten um 12 Uhr mittags ihre Arbeit für die Schweigeminute ruhen zu lassen und auf dem Marktplatz vor dem Rathaus der Opfer des rechtsextremen Terrors zu gedenken. Trauerbeflaggung am Hanauer Rathaus und an den Stadtteilläden soll zudem die Bedeutung dieses Tages unterstreichen.
"Auch als Stadt wollen wir ein Signal gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus und rechtsextremistische Gewalt setzen, darum unterstützt Hanau diese Aktion", so der OB. "Toleranz und Solidarität gegenüber Menschen ausländischer Herkunft und unterschiedlicher Religionen sind unabdingbar für erfolgreiche Integration und ein harmonisches Miteinander!"
Kaminsky fordert Hanauer Unternehmen und Betriebe dazu auf ebenfalls an der Schweigeminute teilzunehmen: "Ethnische und kulturelle Vielfalt ist auch am Arbeitsplatz gelebte Realität. Wir stehen daher gemeinsam in der Pflicht rechtsextremen Gedankengut entschieden entgegenzutreten."
Im Aufruf von BDA und DGB heißt es dazu: "Im stillen Gedenken an die Opfer soll ein kraftvolles Zeichen gesetzt werden: ein Zeichen der Trauer und des Mitgefühls mit den Opfern, ihren Familien und Freunden. Ein Zeichen der Verurteilung von Fremdenhass, Rassismus und rechtsextremer Gewalt, ein Zeichen für die Vielfalt und Offenheit Deutschlands." (pshu)







