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Zweites Przewalski-Stutfohlen auf Campo Pond geboren

Hanau. Die kleine Herde Przewalski-Urwildpferde im Naturreservat Campo Pond im Hanauer Stadtteil Großauheim zählt seit Samstag, 11.07.2015, ein neues Mitglied: Stute Galinka - Mutter des einjährigen Hengstfohlens Oleg - brachte ein Stutfohlen zur Welt, das seither die Herde auf staksigen Beinen über das weitläufige Gelände begleitet. Erst im Mai hatte Stute Ginger ein Stutfohlen geboren, das sich inzwischen bestens auf Campo Pond eingelebt hat. „Wir freuen uns sehr über unsere zwei neuen Fohlen und ihren augenscheinlich guten Gesundheitszustand“, sagt Christoph Goebel, Leiter des Bundesforstbetriebs Schwarzenborn, der für die Haltung der Przewalskis verantwortlich zeichnet, und verkündet gleich die nächste gute Nachricht: „Wir haben jetzt die offizielle Bestätigung, dass auch Stute Ilonka tragend ist und noch diesen Sommer ein weiteres Fohlen zur Welt bringen wird. Unser Hengst Fury hat seine Zuchtaufgaben vorbildlich erledigt!“

Hengst Fury ist aktuell nicht mehr Teil der Herde. Er wurde Anfang Juni 2015 von Hanau in ein Gießener Reservat mit einer Stutenherde gebracht, um dort ebenfalls für Nachwuchs zu sorgen. Stute Jana und ihr Fohlen Nele sind im Gegenzug neu aus Gießen hinzugekommen und seither ein Teil der Hanauer Herde. Derzeit weilen insgesamt sechs Stuten und drei Fohlen auf dem Campo-Pond-Gelände. Jährling Oleg ist das einzig männliche Tier.
Auch Hanaus Umweltdezernent Andres Kowol nahm die Nachricht über den neuen Nachwuchs und die Schwangerschaft von Stute Ilonka hoch erfreut auf: „Das Interesse am Fauna-Flora-Habitat Campo Pond und den Przewalskis ist seit Jahren ungebrochen. Durch die Führungsangebote des Umweltzentrums haben alle, die Chance diesen einmaligen Tier- und Pflanzenlebensraum näher kennenzulernen und etwas über die seltenen Urwildpferde zu erfahren. Durch die Nachricht über unsere neuen Fohlen, werden vielleicht noch mehr Menschen auf dieses wertvolle Naturreservat mitten in Hanau aufmerksam!“, hofft Kowol.
Gabi Schaar-von -Römer, Leiterin des Umweltzentrums, verspricht bei Bedarf zusätzliche Führungen anzubieten: „Wir haben regelmäßig Führungen übers Gelände im Angebot. Sollte die Nachfrage sehr groß sein, dann richten wir gerne Sondertermine ein.“ Für Gruppen und Schulklassen könnten - unabhängig von den festen Terminen - individuell umweltpädagogische und fachliche Führungen organisiert werden, so Schaar-von-Römer.
Wer eine individuelle Führung für sich sowie Freunde und Familie gewinnen möchte, kann am Namenswettbewerb für die zwei neuen Stutfohlen teilnehmen, der ab sofort vom Bundesforstbetrieb Schwarzenborn und dem Umweltzentrum Hanau ausgerufen wird. “Wir würden uns sehr über Vorschläge aus der Bürgerschaft freuen!“, sagt Schaar-von-Römer. Voraussetzung sei allerdings, dass der Name mit einem „P“ beginne. „Jeder Przewalski-Jahrgang hat einen anderen Anfangsbuchstaben. So wissen Zoologen, Betreuer, Tierärzte und Halter auf Anhieb immer in welchem Jahr das Tier auf die Welt kam“, erläutert sie. Vorschläge können per E-Mail an das Umweltzentrum der Stadt Hanau gerichtet werden unter der Adresse „Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!“. Sollte einer der Namensvorschläge Gehör bei der Jury (bestehend aus Tierhalter Bundesforst, Vertreter des EEP und des Umweltzentrums) finden, sponsert das Umweltzentrum Hanau eine individuelle Führung zu den Wildpferden für die Einsenderin oder den Einsender plus eine Gruppe von bis zu 20 Personen. Sollten Namensvorschläge mehrfach eingereicht werden, wird unter den Favoriten ausgelost.

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