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17. Mai 2012
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„Vorprogrammiertes Chaos“

Rolf Müller (MdL): Auto- und LKW-Verkehr soll nicht durch Gelnhausen rollen
Gelnhausen. Der Landtagsabgeordnete Dr. Rolf Müller hält die vorgesehenen sieben Wochen dauernde einseitige Sperrung der Westspange für ein „vorprogrammiertes Verkehrschaos“. Er appellierte an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen, ebenso kreativ zu sein wie bei der ersten Sanierungsmaßnahme im Jahre 2011, als eine Sperrung verhindert werden konnte.

„Ich halte einen Verkehrsfluss in den Monaten April und Mai über die B 40, wenn der Kraftfahrzeug- und LKW-Verkehr durch die Stadt „rollt“, für unvorstellbar“, betonte der Abgeordnete. Daher sei es dringend erforderlich, über alternative Lösungen nachzudenken, die eine einseitige Sperrung verhindern oder zumindest verkürzen, wie es im letzten Herbst erfolgreich gelungen sei.

„Wer das tägliche Verkehrsaufkommen stadteinwärts zu den Schulen, in das Gewerbegebiet „Am Galgenfeld“ oder in die Innenstadt kennt, der kann sich sehr gut vorstellen, welches Chaos ab dem April dieses Jahres entstehen wird“, sagte Rolf Müller. Allein aus dem „Galgenfeld“ seien täglich mehrere Hundert LKW-Bewegungen zu verkraften, die sich dann zwei Monate lang über die ehemalige Bundesstraße, entweder durch den Stadtteil Roth oder von Osten kommend, „kämpfen“ müssten.

Sollte eine kurzfristige Sperrung jedoch technisch unumgänglich sein, dann liege eine denkbare Alternative in einer Verlegung der Sanierungsarbeiten in die Sommerferien, weil in dieser Zeit die Belastung geringer ausfalle. Der Landtagsabgeordnete hofft, dass die gegenwärtig vorgesehene einseitige Sperrung der Westspange zu Gunsten der Verkehrsteilnehmer, der Anlieger und der Innenstadt vermieden und damit eine unzumutbare Belästigung der Menschen verhindert werden kann. (Büro Dr. Müller, MdL)

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