Fraport AG fördert Umweltbildung im Main-Kinzig-Kreis

Rodenbach. Natur- und Umweltbildung für Jung und Alt sind wesentliche Arbeitsschwerpunkte der Gesellschaft für Naturschutz und Auenentwicklung (GNA). Deshalb fördert die Fraport AG die in Rodenbach bei Hanau ansässigen Naturschützer erneut mit 10.000 Euro. Als Organisation, die sich in erster Linie dem Gewässer- und Auenschutz verschrieben hat, widmet sich die GNA auch in der Umweltpädagogik den pflanzlichen und tierischen Bewohnern des Lebensraums Wasser. Neben Wasserforschertagen für die ganze Familie und Weiterbildungen für Erzieher/innen (weitere Informationen und die nächsten Termine unter www.gna-aue.de) entwickelte die GNA speziell für Kinder ein ganz besonderes Angebot, das nun vom Flughafenbetreiber Fraport zum dritten Mal in Folge finanziell unterstützt wird.

„Mit der Wasserforscherkiste auf Tour“ richtet sich an Kindergärten, Kindertagesstätten und Grundschulen. Unter Anleitung eines erfahrenen Biologenteams erkunden Kinder und ihre Erzieher/innen gemeinsam Wassertiere in Bächen und Teichen. Ausgestattet werden sie mit Binokularen, Aquarien, Keschern, Stand- und Becherlupen, Bestimmungshilfen und vielem mehr. Zum Schluss erhält jedes Kind ein Wasserforscherdiplom. „Allein in der Wasserforschersaison 2014 nahmen mehr als 200 Kinder und 50 Erwachsene teil.“, berichtet GNA-Geschäftsführerin Susanne Hufmann. Mit der Gründung des Umweltfonds hat die Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt am Main bereits 1997 den Natur- und Umweltschutz außerhalb des Flughafen-Geländes in ihr Förderprogramm aufgenommen und seitdem mehr als 800 Projekte mit knapp 34 Millionen Euro gefördert.

Neben umweltpädagogischen Projekten werden insbesondere der Erhalt und die Weiterentwicklung der Biodiversität in der Rhein-Main-Region sowie Projekte zu Klimaschutz und Klimawandel unterstützt. „Der hohe Anteil von Umweltkommunikations- und -bildungsprojekten insbesondere für Kinder und Jugendliche in der Region ist ein wichtiger gesellschaftlicher Beitrag“, betont der Leiter des Umweltmanagements der Fraport AG, Dr. Wolfgang Scholze. „Das Konzept des ‚Selber-Erfahrens‘ hat sich in den letzten Jahren etabliert und bewährt. Deshalb sind diese pädagogisch sinnvollen Projekte stets Bestandteil unseres gesellschaftlichen Engagements und der Umweltfonds neben dem Sportsponsoring, der Kulturförderung und der Unterstützung vieler kleiner Vereine und Initiativen ein fester Part unserer gelebten gesellschaftlichen Verantwortung.“ (gna)

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