Die Nummer aus dem Telefonbuch

Wetterau / Karben: Immer wieder stellt die Polizei fest, dass Betrüger sich den im Telefonbuch / in elektronischen Verzeichnissen hinterlegten Nummern bedienen. Die Täter suchen sich gezielt Namen aus, die so klingen als seien die dahinter stehenden Menschen einer älteren Generation zugehörig.

Bei den Anrufen probieren sie dann über verschiedenste Tricks und Maschen das Vertrauen der im Telefonbuch genannten zu erlangen und sie schließlich um Bargeld oder andere Wertsachen zu erleichtern. Erst am Montagabend, gegen 21 Uhr, klingelte bei Seniorin aus Karben das Telefon. Der Anrufer, angeblich ein Polizeikommissar, fragte nach dem im Telefonbuch verzeichneten Ehemann der Seniorin und wollte diesen sprechen. Für die Seniorin war es sehr einfach den versuchten Betrug zu bemerken, da ihr Ehemann bereits vor über drei Jahren verstorben ist. Sie beendete daher das Telefonat und informierte die richtige Polizei über den sich anbahnenden Betrugsversuch.

Die Polizei rät es genauso wie die Karbenerin zu machen: Sofort auflegen und keine Fragen beantworten. Zudem rät die Polizei insbesondere Seniorinnen und Senioren sich gut zu überlegen, ob ihre Nummer noch im Telefonbuch aufgeführt sein muss oder sie sich nicht besser eine neue Nummer zuteilen lassen, die sie nur an Freunde und Bekannte herausgeben, so dass Betrüger sie nicht (mehr) anrufen können. (POL-WE/ots)

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