Wende bei der Freiheitsplatzgestaltung?

kam-petanque-turnier-470.jpgSchwungvoll eröffnete OB Kaminsky das Turnier.

Petanque-Turnier eröffnet neue Sichtweisen
Hanau - Eine Atmosphäre fast wie in Südfrankreich. Blauer Himmel, schattige Bäume eine kieseliger Boden und Männer und Frauen, die Kugel durch die luft werfen. Doch es sind keine alten Männer mit der typischen Gauloise im Mundwinkel. Es sind Leistungssportler, die auf dem Hanauer Freiheitsplatz ihre Bundesligaspiele durchführen. Und auch hier wurde am Samstag vom Veranstalter Doping-Kontrollen angekündigt. Aus fast jeder Mannschaft sollte ein Mitspieler zur Kontrolle ausgelost werden.

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Dann ging es auch schon los.

Die Spieler waren jedenfalls mit der Anlage sehr zufrieden. Herbert Dressbach von ausrichtenden Verein "Les Hasadeurs" aus Langenselbold berichtete, man hätte den Splitbelag auf Wunsch der Spieler noch dünner machen müssen. Auch die vielen Bodenvarianten der Spielfelder kämen dem Wettbewerb nur entgegen. Es gab auch eine Erklärung für das Spiel auf dem Freiheitsplatz. Der Verband will "Petanque" populärer machen. Deshalb versucht man nun, wann immer es geht, zum Publikum hin zu gehen. Die Orangerie sei zwar auch ein wunderswchöner Spielort. Man sei dort aber quasi unter sich. Der Freiheitsplatz lockte denn auch viele Zuschauer an.

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Schweinchen nennen die Petanque-Spieler die kleine, bunter Zielkugel.

HMG-Chef Martin Bieberle, der wohl eher privat vorbeischaute, war von der Atmosphäre der Anlage sehr angetan. Vielleicht können wir bei der Umgestaltung der Hanauer City nun auch auf eine Petanque-Anlage mitten in der Stadt spekulieren und das Leben kehrt in die Innenstadt zurück. (gg)

 

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