Lamboy wächst und gedeiht

Stadtteiltreffen im neuen Gefahrenabwehrzentrum 
Hanau. "Der Stadtteil Lamboy wächst und gedeiht. Seit vergangenem Jahr ist die Einwohnerzahl um 200 Menschen auf 10.636 angestiegen. Zudem hat die Eröffnung des Fachmarktzentrums Kinzigbogen den Stadtteil zusätzlich belebt." Mit diesen Worten eröffnete Oberbürgermeister Claus Kaminsky das Stadtteiltreffen Lamboy/Tümpelgarten im neuen Gebäude des Gefahrenzentrums. Gemeinsam mit seinem Magistratskollegen Axel Weiss-Thiel informiert er Mitglieder des Ortsbeirats über aktuelle Themen im Stadtteil und den Sachstand bei der Umsetzung diverser Ortbeiratsbeschlüsse.

"Der Kinzigbogen hatte einen sehr guten Auftakt und wird sehr gut besucht. Viele Hanauer haben beim Besuch des Fachmarktzentrum einen Teil der Stadt entdeckt, den sie vorher überhaupt nicht kannten", berichtete Kaminsky weiter. Auch der Wohnpark Kinzigbogen mache gute Fortschritte. "Rund ein Viertel der 146 geplanten Reihenhäuser steht schon." Zum Thema Cardwell-Area konnte der OB über den Abschluss der Bodenuntersuchungen berichten. "Die ehemaligen US-Militär-Gebäude auf dem Gelände weisen baulich so gravierende Mängel auf, dass nur ein Abbruch in Frage kommt." Die Stadt plane nach wie vor, auf dem Gelände eine Kindertagestätte in Richtung Francoisgärten zu erreichten. Auf dem restlichen Teil des Geländes sei Wohnbebauung vorgesehen.
Auch von den Yorckhof-Stadtvillen wusste Kaminsky Positives zu berichten: "Alle 83 sanierten Eigentumswohnungen sind verkauft. Lediglich im Neubau sind noch vier Wohnungen frei." Auch die elf Reihenhäuser auf dem ehemaligen US-Parkplatz gegenüber von Yorckhof seien alle bereits bewohnt. "Das Gebäude 903 an der Lamboystraße wurde im Juli verkauft. Hier soll mit Unterstützung des Behinderten-Werks Main-Kinzig eine inklusive Schule in freier Trägerschaft entstehen. Die Umbaumaßnahmen beginnen in Kürze", schloss der OB seinen Bericht zur Konversion im Stadtteil Lamboy ab.
Zum Antrag des Ortsbeirats sich beim Land Hessen für die Reduzierung der Lärmemission durch eine Lärmschutzwand im Bereich B8, Neuhofstraße und Menzelstraße einzusetzen, wusste Kaminsky folgendes zu berichten: "Der zuständige Straßenbaulastträger Hessen Mobil ist über das Anliegen des Ortsbeirats informiert und hat eine schalltechnische Untersuchung in Auftrag gegeben. Eine abschließende Stellungnahme will Hessen Mobil nach Abschluss der Untersuchung geben." Die Voraussetzungen für eine verkehrsrechtliche Anordnung einer vorübergehenden Geschwindigkeitsreduzierung seien nicht erfüllt, so der OB.
Stadtrat Weiss-Thiel berichtete im Anschluss über den erfolgreichen Umbau und die Renovierung des Jugendtreffs Lamboypark. "Es gibt vielseitige Angebote, die gut von den Jungendlichen angenommen werden."
Auch zum Dauerthema Nordbahnhof hatte Weiss-Thiel Neuigkeiten. "Die Deutsche Bahn sieht keine Möglichkeit für bauliche Maßnahmen, um das illegale Queren der Gleise durch Schüler zu verhindern. Zusammen mit der LNO Hanau will sie durch Öffentlichkeitsarbeit an den Schulen auf die Gefahren im Gleiskörper stärker aufmerksam machen." Da die Bahn auch nach zweimaliger Aufforderung die Verschmutzung entlang der Friedberger Straße nicht entfernt habe, würde die Stadt nun die Abfälle entfernen und die Kosten für die Reinigung der Bahn in Rechnung stellen. "Das Bahnhofsgebäude selbst ist nicht mehr im Besitz der Bahn, so dass diese keine Einflussmöglichkeiten auf dessen schlechten Zustand hat." Die Verwaltungsgesellschaft des neuen Besitzers habe auf Anfrage der Stadt mitgeteilt, dass nach dem Beseitigen der undichten Stellen im Dach eine Fassadensanierung stattfinden solle.
Weiss-Thiel berichtete zudem, dass im Oktober mit dem Bau eines durchgängigen Fuß- und Radwegs zwischen der Robert-Blum-Straße und den Schulzentrum Hessen-Homburg begonnen worden sei. "Bis Mitte November werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Weitere Maßnahmen im südlichen Bereich werden vom Investor Kinzigbogen ausgeführt, sodass sich in Zukunft ein durchgängiger Weg zwischen Schwellenlager und Robert-Blum-Straße ergibt."
Im Rahmen des Treffens besichtigten die Mitglieder des Ortsbeirats auch das neue Gebäude des Gefahrenabwehrzentrums, in dem das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter Unfallhilfe und die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) sich seit wenigen Tagen drei Stockwerke teilen: Helle, moderne Verwaltungs- und Schulungsräume, Geräte- und Aufenthaltsräume, eine große Fahrzeughalle, Duschen und Umkleiden gab es beim Rundgang zu sehen. "Wir sind sehr froh über den Umzug unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter in das schöne neue Gebäude", berichtet Yvonne Heynold von der Johanniter Unfallhilfe. "Hier ergeben sich viele logistische Synergieeffekte, aber auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen von den anderen Rettungsdiensten ist sehr positiv!", sagte Heynold.  (pshu)

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