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100 Jahre Kaliwerk Neuhof-Ellers

Neuhof
Neuhof - Weithin sichtbar prägt der Kaliberg bei Neuhof das Gesicht der Landschaft. Ein Jahrhundert nach dem Teufbeginn für den Schacht Neuhof im Jahr 1906 feierte das Kaliwerk Neuhof-Ellers bei Fulda am 30. April 2006 das 100jährige Jubiläum. Das zeitweise stillgelegte Werk wurde 1954 vollständig neu errichtet wieder in Betrieb genommen. Wegen der besonderen Reichhaltigkeit der Lagerstätte nimmt das südlichste Werk der K+S KALI GmbH heute eine wichtige Position für die Produktion von magnesium- und schwefelhaltigen Düngemittelspezialitäten ein.

Für den Vertrieb der Produkte hat das Werk Neuhof-Ellers einen wichtigen Standortvorteil: die zentrale Lage mitten in Europa. Von hier aus werden Kunden in Deutschland, den westeuropäischen Nachbarländern und neuerdings auch in Polen, Tschechien und Ungarn frachtgünstig mit Bahn oder auch per LKW beliefert. Der französische Agrarmarkt hat dabei als größter in Europa wegen seiner geografischen Nähe eine besondere Bedeutung. Aber auch für den Übersee-Export nach Südost-Asien oder Südamerika verlässt täglich ein Güterzug mit Kieserit das Werk Richtung Hamburg.

Der Hanauer Mainhafen spielt dabei für die Verschiffung der Kali & Salz Produkte eine besonders wichtige Rolle.

Bei einer jährlichen Rohsalzförderung von fast vier Mio. Tonnen erzeugt Neuhof-Ellers rund 1,3 Mio. Tonnen Produkte. Die Anpassung der Aufbereitungsverfahren an die besonderen Gegebenheiten der Lagerstätte hat es inzwischen ermöglicht, sowohl die Vorratssituation als auch die Produktivität des Gewinnungsbetriebes nachhaltig zu steigern. Damit konnte das Werk seine voraussichtliche Betriebsdauer unter den derzeit geltenden wirtschaftlichen Bedingungen auf ca. 35 Jahre verlängern.

kalisalzneuhof

Das Werk war am 29. und 30. 4. für Besucher geöffnet. Live-Aktionen wie Vorführungen der Grubenwehr zeigten den hohen Ausbildungsstand. In Ausstellungen wurde die Geschichte und Gegenwart des Werkes dargestellt. Leider waren viele Besucher von der Betriebsbesichtigung ausgesperrt, da diese bereits am Morgen um 9 Uhr (!) ausgebucht waren. Hier war die Organisation etwas glücklos. Viele Interessierte waren aus weiter Entfernung extra angereist um unverrichteter Dinge wieder zu gehen. Auch die frühe Schliessung der Halde, die bestiegen werden konnte, um 17 Uhr fand nicht den Geschmack der Besucher. Hier hätte man sich bessere Informationen gewünscht.

 
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