SG Rot-Weiß Babenhausen – HSG Hanau II 32-28 (18-17)

Handball. Erwartungsgemäß kam die zweite Mannschaft mit einer Niederlage aus Babenhausen zurück. Allerdings war eine deutliche Leistungssteigerung zur Vorwoche erkennbar und man konnte die Begegnung sehr lange ausgeglichen gestalten. Mit nunmehr 21-13 Punkten, rangiert die HSG auf dem 5. Tabellenplatz.


 
Mit identischer Aufstellung, wie beim Spiel in Offenbach, reiste das Team von Trainer Valina nach Babenhausen. Der Gastgeber scheint sich bereits mit der Vizemeisterschaft abgefunden zu haben, befindet sich aber nach wie vor in Lauerstellung hinter dem Spitzenreiter aus Offenbach.
Gespickt mit Spielern, die Erfahrungen bis zur 2. Liga aufweisen können, war Babenhausen natürlich hoher Favorit und die HSG hatte sich vorgenommen so lange wie möglich dagegen zu halten.
 
Bis zum 7-6 (12.) lag Babenhausen meist in Führung, aber bereits jetzt zeigte die HSG immer wieder tolle Kombinationen und Lösungen, um die körperlich starke Gastgeberabwehr auszuhebeln. So drehte das Team um Kapitän Plitzko die Begegnung und ging beim 8-11 (20.) erstmals mit 3 Treffern in Führung. Leider verletzte sich der bis dahin sehr starke Jonas Faust am Fuß und konnte im weiteren Verlauf nicht mehr eingesetzt werden. Die unsicher agierenden Schiedsrichter schickten nun Leif Steiner bereits zum zweiten Male auf die Strafbank, dies nutzte Babenhausen um auf 12-12 auszugleichen. Nach 27 Minuten war es der gut aufgelegte Robin Marquardt, der die HSG mit einem Gegenstoß wieder auf 14-16 (27.) in Führung brachte. In der gleichen Aktion handelte sich der stark übermotivierend wirkende ehemalige, ehemalige Obernburger Ratley die rote Karte ein, als er Marquardt im Gegenstoß in den Rücken stieß.
Doch statt den Vorsprung auszubauen, kassierten die jungen Grimmstädter in Überzahl den Ausgleich, Freddy Stengel traf zum 16-17, ehe zwei unüberlegte Abschlüsse der HSG, eiskalt durch die Babenhäuser Löwen genutzt wurden, um zur Pause mit 18-17 in Führung zu gehen.
 
Das Ergebnis stellte den Spielverlauf nicht wirklich wieder, aber noch war die Begegnung absolut offen.  Direkt nach dem Wechsel traf Marquardt zum 18-18, bis zum 20-20 (36.) blieb die Begegnung ausgeglichen, wobei beide Teams um jeden Torerfolg kämpfen mussten. Setzte es gegen die HSG weiterhin Zeitstrafen, wurden die Aktionen auf der anderen Seite zwar mit Siebenmeter, zu selten aber mit der zugehörigen Zeitstrafe versehen. Zwischen der 36. und 53. Minute gelangen den Hanauern gerade ein mal 2 Treffer, zu diversen technischen Fehlern kamen in dieser Phase noch 2 vergeben Strafwürfe, so dass Babenhausen auf 28-22 davon zog. Dass man nach wie vor  einigermaßen  auf Schlagdistanz war, war in dieser Phase überwiegend Jens Heuser im Hanauer Tor zu verdanken, der einige Chancen der Heimmannschaft entschärfen konnte. Als die HSG die Angriffe wieder erfolgreich abschloss, verkürzte  sie noch mal auf 29-25 (55.), aber Babenhausen war einfach zu stark um sich die Butter noch mal vom Brot nehmen zu lassen und gewann verdient mit 32-28 Toren.
 
„Das war eine deutliche Steigerung zur Vorwoche und gerade in der ersten Hälfte hat es richtig Spass gemacht zuzuschauen. Am Ende haben uns dann die Alternativen gefehlt um Babenhausen zu schlagen. Schwer zu sagen, was gewesen wäre, hätte sich Jonas nicht so früh verletzt.“  
 
Nach den zwei Auswärtsspielen bei den beiden Top-Teams der Liga, steht nächste Woche wieder ein Heimspiel an. Gast in der Doorner Halle ist am Samstag, den 27.02.2016 um 20:00 Uhr, die HSG Fürth/Krumbach. Die von Jens Becker trainierten Fürther stehen aktuell auf dem vorletzten Platz, also mit dem Rücken zur Wand. Dass das Team sehr, sehr spiel und kampfstark ist, hat man bereits im Hinspiel erfahren müssen, als man knapp mit 32-34 gewinnen konnte. Die Mannschaft muss hier mit der gleichen Einstellung wie über weite Strecken in Babenhausen zu werke gehen um mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern zu können.
 
Für die HSG spielten:
Gronostay (01.-30.), Heuser (31.-60.)
Staab (2), Plitzko (1), Marquardt (6), Popiolek, Just (7/3), Faust (3), Kukla, Ostermann, Stengel (2), Seidenspinner, Neumann, O. (4/4), Steiner (3)

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