Evonik endgültig in Hanau angekommen

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Patrik Wohlhauser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH, begutachtet die rosa Wolken am Evonik-Himmel. (siehe auch Galerie)

Umzug abgeschlossen
Hanau. Im Industriepark Wolfgang arbeiten jetzt 5.100 Menschen. Das neue Bürogebäude von Evonik Industries besticht durch modernes Bürokonzept und Funktionalität. Es hat das Zeug, das Symbol des Industrieparks Wolfgang zu werden. Das neue Gebäude 10 von Evonik am Eingang des 82 Hektar großen Areals im Osten Hanaus wurde heute offiziell eingeweiht. Der Bürokomplex zeichnet sich durch eine transparente und moderne Architektur aus und soll damit richtungweisend sein für die künftige Gestaltung von Neubauten bei Evonik. Die hohe Glasfassade, die lichte Eingangshalle und die vielen Fenster vermitteln Transparenz. Die Aufteilung draußen wie drinnen ist klar gegliedert, die Büros der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter liegen nah beieinander und fördern so die interne Kommunikation.

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Stefan Kroll, bisher Hausherr im Industriepark Wolfgang, tritt künftig an anderer Stelle an.

In dem neuen Gebäude arbeiten seit September rund 750 Mitarbeiter von Evonik, die meisten sind aus dem ehemaligen Standort Frankfurt gekommen. „Das Gebäude ist aber nur ein Teil, wenn auch der mit Abstand größte, des Projekts Wolfgang 2010“, erklärte Stefan Kroll, Sprecher der Geschäftsführung des Standortbetreibers, der Industriepark Wolfgang GmbH. Bereits vor zwei Jahren gab Evonik  bekannt, den Standort in der Frankfurter Innenstadt aufzugeben und in den Industriepark zu ziehen. Die restlichen Evonik-Mitarbeiter aus der Mainmetropole verteilen sich auf sechs weitere Gebäude innerhalb des Industrieparks.

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Oberbürgermeister Kaminsky gratuliert zum gelungenen Gebäude und freut sich über einen kraftigen Gewerbesteuerzahler. Er begrüßte ganz besonders die vielen Mitarbeiter von Evonik, die nun nach Hanau pendeln und hofft, daß viele in unserer Stadt einen neuen Lebensmittelpunkt finden.

Bei dem Umzug kam auch jede Menge Evonik-Know-how zum Einsatz. Beispielsweise in dem neuen Parkhaus des Gebäudes 10. Auf dem Dach steht eine Photovoltaikanlage, die seit Ende Juni Solarstrom ins Netz speist. Leitmaterial ist Solarsilizium, für dessen Produktion Evonik hochreines Trichlorsilan und Monosilan als Schlüsselrohstoffe liefert. Das Know-how für die Installation der Anlage, die den CO2-Ausstoß reduzieren hilft, kam aus Wolfgang. Aber nicht nur das: „Wir entwickeln und produzieren hier innovative Lösungen zu Megatrends wie Gesundheit und Ernährung oder Ressourceneffizienz. Evonik leistet unter anderem Beiträge zur Synthese von Pharmawirkstoffen und Aminosäuren sowie zur Entwicklung von Photovoltaiksystemen“, betonte Patrik Wohlhauser, Vorsitzender der Geschäftsführung der Evonik Degussa GmbH, die als Bauherr für das neue Gebäude verantwortlich zeichnet. „Die Investition in das Gebäude 10 ist auch ein Zeichen, dass Evonik nach wie vor in Deutschland beträchtlich investiert. Allein zwischen 2011 und 2015 werden es rund 1,5 Milliarden Euro sein. Das ist mehr als in China oder im restlichen Europa“, sagte Wohlhauser.

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Im Industriepark Wolfgang arbeiten 5.100 Menschen in elf Firmen, davon alleine 3.400 in unterschiedlichen Einheiten von Evonik Industries. Der Industriepark ist der zweitgrößte Standort von Evonik und das größte Forschungs- und Entwicklungszentrum des Konzerns. Hier sitzen vier der inzwischen sieben Chemie-Geschäftsbereiche und bedeutende Serviceeinheiten des weltweit tätigen Konzerns. (Quelle: evonik / Fotos: Günter Gottlieb)

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