Freiheitsplatz: Immergrüner Garten verleiht Farbe und lädt zum Verweilen ein

gruener fhp 2 740Grüner Freiheitsplatz - Foto: Gottlieb -
Hanau. Nicht nur Tulpen-, Ginkgo- und Schnurbäume verleihen dem Freiheitsplatz Farbe und Aufenthaltsqualität. Neu hinzugekommen ist dank des Stadtumbaus der Immergrüne Garten auf der Ostseite zwischen Kiosk und Busbahnhof. Die Bezeichnung rührt daher, dass für die dort platzierten Hecken nicht fruchtende Eiben gewählt wurden, die ihre Nadeln nicht abwerfen. „In Verbindung mit den Gräsern bieten diese Sträucher auch im Winter einen Farbtupfer auf dem schön gepflasterten neuen Platz“, sieht Baustadtrat Andreas Kowol die Vorzüge der Neupflanzung von Frühling bis Herbst.   

Eiben gelten als robuste, schnittverträgliche Nadelgehölze. Daher wurden sie schon von alters her gerne als Formgehölze für kleine und größere Gartenanlagen genutzt. Ein halbschattiger Standort wie unter den Schnurbäumen am Freiheitsplatz kommt den Pflanzen durchaus zupass.
Bis zu 18,60 Meter lang und maximal 4,90 Meter breit sind diese Eibenbeete. Eingefasst in Metallrahmen, sind die Beete mit grobem Basalkiesel abgedeckt. Das gilt auch für die kleineren Gräserbeete zwischen den immergrünen Nadelgehölzen und die runden Einfassungen um die drei Schnurbäume, die sich akzentuiert von den Stämmen abheben. Hier sind zudem Lichtstrahler eingebracht, die den Bäumen auch nachts eine besondere Atmosphäre verleihen.
„Der graue Basalt passt farblich zur Möblierung auf dem Freiheitsplatz und bildet zugleich einen passenden Kontrast zum hellen Betonpflaster“, findet Kowol. Darüber hinaus nehmen die Steine das Gestaltungsmuster um die vier Kastanien auf dem neuen Platz vor dem Finanzamt auf de anderen Straßenseite auf.
Inmitten des Immergrünen Gartens befindet sich eine hölzerne Rundbank. „Diese Sitzgelegenheit im Schatten haben die Menschen gerade jetzt im Sommer rasch sehr gut angenommen“, weiß Kowol aus eigener Beobachtung zu berichten.
Für den Immergrünen Garten gibt der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS) rund 50.000 Euro aus. Die Planung geht zurück auf die Club 64 Landschaftsarchitekten GmbH in Abstimmung mit HIS. (pshu)

© 2020 Verlag Günter Gottlieb - Alle Rechte vorbehalten